Mit eigenem Stand vor Ort und einem motivierten Team haben wir die Gelegenheit genutzt, aktuelle Entwicklungen aufzugreifen, neue Impulse mitzunehmen – und das ein oder andere spannende Gespräch zu führen.
Mittendrin statt nur dabei
Die SMX ist der Treffpunkt für alle, die im digitalen Marketing zu Hause sind – von SEO-Expert:innen über Performance-Marketer bis hin zu Strateg:innen und Tech-Nerds. Für uns war es eine tolle Gelegenheit, viele bekannte Gesichter wiederzusehen, neue Kontakte zu knüpfen und tiefer in die aktuellen Entwicklungen der Branche einzutauchen.
Unsere Highlights aus den Vorträgen
Wir haben uns bewusst aufgeteilt, um möglichst viele Sessions mitnehmen zu können – hier ein paar unserer persönlichen Highlights:
- Zero-Click Searches gehörten zu den dominierenden Themen vieler Vorträge. Die klare Erkenntnis: Google liefert zunehmend direkte Antworten in den SERPs – ohne dass Nutzer auf ein Suchergebnis klicken müssen. Seit März 2025 sind mittlerweile auch in Deutschland zunehmend Google AI Overviews in den SERPs sichtbar. Für Unternehmen und Marken bedeutet dies: Sichtbarkeit allein reicht nicht mehr aus. Der Fokus muss stärker auf strategischen Content und langfristigen Markenaufbau gelegt werden – Inhalte, die nicht nur informieren, sondern auch Vertrauen schaffen und die Markenwahrnehmung stärken, selbst wenn kein Klick erfolgt.
- Ein passender Vortrag in Bezug auf die Zero Click Searches, der hängen blieb: Rand Fishkin und „The End of Traffic as We Know It“. Wenn Rand Fishkin spricht, hört die Branche zu – und das aus gutem Grund. Seine Keynote zum Auftakt der SMX war inhaltlich ein echtes Ausrufezeichen. Der Gründer von SparkToro stellte eines gleich zu Beginn klar: Nicht Google ist tot, nicht SEO – aber unser klassisches Verständnis von Website-Traffic steht vor einem strukturellen Wandel. Traffic ist laut Fishkin kein Ziel mehr, sondern Mittel zum Zweck. Und: Wer weiterhin allein auf Klicks und Impressionen als KPIs setzt, hat den Anschluss verpasst. Für uns als Agentur war das weniger ein Schock – sondern eine Bestätigung: Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr nur über Rankings, sondern über echte Relevanz auf möglichst vielen Kanälen. Das Stichwort lautet: Diversifikation im Kanal-Mix.
- Künstliche Intelligenz im Marketing war omnipräsent – und zwar nicht nur als Buzzword. Die spannendsten Sessions zeigten konkrete Anwendungsfälle, z. B. für automatisierte Kampagnenoptimierung oder kreative Content-Erstellung. KI ist kein nettes Add-on mehr, sondern ein echter Gamechanger – wenn man weiß, wie man sie sinnvoll integriert. Wir bei Proficio setzen KI bereits gezielt ein – z. B. in der Feed-Optimierung, für die Anzeigenerstellung oder bei der Analyse von Nutzerverhalten. Mehr dazu, wie wir KI im Online-Marketing konkret nutzen, gibt’s auch in unserem Blogartikel zur AI in SEO nachzulesen.
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Emotionales Targeting – der Vortrag von Talia Wolf brachte es gut auf den Punkt: Menschen kaufen keine Produkte – sie kaufen Emotionen. Und das gilt nicht nur im B2C. Auch im B2B-Marketing sprechen wir nicht mit Unternehmen, sondern mit Menschen. Das nehmen wir für unsere eigene Arbeit mit: Weniger Technik, mehr Empathie – auch in der Kommunikation mit Fachpublikum.
