PageSpeed

Wie schnell eine Website lädt und bedienbar wird, und die Werkzeuge, mit denen man das misst.

Definition

PageSpeed beschreibt, wie schnell eine Seite lädt und benutzbar wird. Umgangssprachlich meint der Begriff meist auch das Werkzeug PageSpeed Insights, mit dem Google diese Werte ausgibt.

Zwei Messarten gehören unterschieden. Der Labortest lädt die Seite unter festen Bedingungen und liefert reproduzierbare Werte samt Verbesserungsvorschlägen. Die Felddaten stammen von echten Chrome-Nutzern und zeigen, was deine Besucher tatsächlich erleben.

Der Punktwert von null bis hundert stammt aus dem Labor und ist eine gewichtete Zusammenfassung mehrerer Messwerte. Für die Bewertung durch Google zählen jedoch die Felddaten, siehe Core Web Vitals.

Die häufigsten Bremsen sind immer dieselben: zu große Bilder, blockierende Skripte, zu viele Einbindungen von Drittanbietern und Serverantworten, die zu lange dauern.

Warum das für dich zählt

Geschwindigkeit ist keine Fleißaufgabe für Entwickler, sondern eine Umsatzgröße. Jede Sekunde Wartezeit kostet Besucher, und bei bezahltem Traffic hast du für diese Besucher schon bezahlt.

Auf Mobilgeräten ist der Effekt am stärksten, weil dort schwächere Prozessoren und langsamere Verbindungen zusammenkommen. Genau dort liegt bei den meisten Websites der größere Teil des Traffics.

Die Jagd nach hundert Punkten ist trotzdem selten sinnvoll. Der Weg von 40 auf 75 Punkte ist meist mit wenigen Eingriffen zu schaffen, der von 90 auf 100 kostet ein Vielfaches und bringt kaum spürbaren Unterschied.

Wie wir damit arbeiten

Wir messen im Feld und nicht nur im Labor, weil ein grüner Laborwert bei roten Felddaten nichts über deine Besucher sagt.

Priorisiert wird nach Wirkung je Aufwand. Meist stehen ein passend dimensioniertes Hauptbild, das Entfernen ungenutzter Skripte und das Aufräumen alter Einbindungen ganz oben. Alte Tracking-Skripte, die niemand mehr braucht, findet man dabei fast immer.

Du bekommst die wenigen Punkte mit Wirkung und einer Aufwandsschätzung, nicht den kompletten Prüfbericht. Das gehört zur technischen SEO-Beratung und wirkt direkt auf Conversion Rate und CPA.

Häufige Fragen

01

Welcher PageSpeed-Wert ist gut?

Über 90 gilt als gut, über 50 als verbesserungswürdig. Wichtiger als der Punktwert sind die Felddaten, weil sie die Erfahrung echter Besucher abbilden.

02

Warum ist mein Mobilwert so viel schlechter als der Desktopwert?

Weil der Test ein durchschnittliches Mobilgerät mit langsamer Verbindung simuliert. Die Lücke zwischen beiden Werten ist normal, eine sehr große Lücke ist ein Hinweis auf zu viel Javascript.

03

Was bringt am schnellsten Verbesserung?

Bilder in passender Größe und in modernen Formaten, dazu das Entfernen nicht benötigter Skripte. Beides ist meist ohne Umbau der Seite machbar.

04

Muss ich hundert Punkte erreichen?

Nein. Der Aufwand für die letzten Punkte steht selten im Verhältnis zum Nutzen. Entscheidend ist, dass die Felddaten im grünen Bereich liegen.

05

Hilft ein CDN?

Meist ja, vor allem bei internationalem Publikum und vielen statischen Dateien. Ein CDN repariert allerdings keine zu großen Bilder und keine überfrachtete Seite.