Conversion Rate
Der Anteil der Besuche, aus denen eine Zielhandlung wird. Auf Deutsch Konversionsrate.
Definition
Die Conversion Rate setzt die Zahl der Abschlüsse ins Verhältnis zur Zahl der Gelegenheiten. Bei einem Shop mit zweitausend Sitzungen und vierzig Bestellungen sind das zwei Prozent.
Die entscheidende Frage steht im Nenner. Sitzungen, Nutzer oder Klicks führen zu spürbar verschiedenen Werten, weil eine Person mehrfach wiederkommt und ein Klick nicht immer zu einer gezählten Sitzung wird. Google Ads rechnet gegen Klicks, Analytics gegen Sitzungen oder Nutzer.
Damit ist die Zahl nur innerhalb derselben Definition vergleichbar. Wer eine Analytics-Rate gegen eine Plattform-Rate hält, vergleicht zwei verschiedene Größen und wundert sich über die Abweichung.
Der Gesamtwert einer Website ist ohnehin selten nützlich. Er mischt Markensuchen mit kalter Reichweite und Bestandskunden mit Erstbesuchern.
Warum das für dich zählt
Eine steigende Conversion Rate ist nicht automatisch eine gute Nachricht. Wer die Kampagnen auf Markenbegriffe zusammenstreicht, sieht die Rate sofort steigen, weil nur noch Leute kommen, die ohnehin kaufen wollten. Der Umsatz sinkt trotzdem.
Umgekehrt drückt jeder Ausbau in die Breite die Rate, und das ist erst einmal normal. Wer sie als alleinige Steuerungsgröße nimmt, baut sich systematisch aus dem Wachstum heraus.
Nützlich wird sie im Vergleich innerhalb einer Gruppe: dieselbe Quelle über die Zeit, dasselbe Gerät, dieselbe Seite. Dort zeigt eine Veränderung tatsächlich eine Ursache an.
Wie wir damit arbeiten
Wir sehen uns die Rate getrennt nach Quelle, Gerät und Einstiegsseite an. Der häufigste Fund liegt beim Gerät: Eine Seite, die auf Mobil die Hälfte der Desktop-Rate erreicht, hat meist ein handfestes Problem im Bezahl- oder Formularschritt.
Bewertet wird nicht nur die Rate, sondern das Ergebnis dahinter. Eine niedrigere Rate bei höherem Warenkorb kann die bessere Zahl sein. Deshalb schauen wir dort, wo es möglich ist, auf den Deckungsbeitrag statt auf Prozentwerte.
Veränderungen belegen wir über A/B-Tests statt über Vorher-Nachher-Vergleiche, und wir zeigen dir auch die Tests, die nichts gebracht haben. Woran wir dabei arbeiten, steht unter mehr Umsatz, die Grundlagen unter Conversion und Landingpage.
Häufige Fragen
Was ist eine gute Conversion Rate?
Es gibt keinen allgemeingültigen Wert. Im Handel liegen ein bis drei Prozent im üblichen Rahmen, bei erklärungsbedürftigen Leistungen ist ein Prozent gut. Aussagekräftig ist nur der Vergleich mit deiner eigenen Vergangenheit im selben Segment.
Warum weicht die Rate in Google Ads von Analytics ab?
Weil unterschiedliche Nenner und unterschiedliche Zuordnungsregeln im Spiel sind. Google Ads rechnet gegen Klicks und schreibt die Conversion dem Klickzeitpunkt zu, Analytics rechnet gegen Sitzungen und ordnet nach eigenem Modell zu.
Sollte ich gegen Sitzungen oder gegen Nutzer rechnen?
Bei kurzen Kaufwegen gegen Sitzungen, bei langen Entscheidungen gegen Nutzer. Wichtig ist vor allem, sich für eine Größe zu entscheiden und dabei zu bleiben.
Warum sinkt meine Rate, wenn ich mehr Traffic einkaufe?
Weil zusätzliche Reichweite fast immer kälter ist als die bestehende. Solange der zusätzliche Umsatz die Kosten trägt, ist das kein Problem, sondern Wachstum.
Wie verbessere ich sie am schnellsten?
Meist über Ladezeit und die Passung zwischen Anzeige und Zielseite. Beides wirkt sofort und auf allen Kanälen gleichzeitig, während Detailänderungen an Farben und Texten selten messbar durchschlagen.
Was ist eine gute Conversion Rate?
Es gibt keinen allgemeingültigen Wert. Im Handel liegen ein bis drei Prozent im üblichen Rahmen, bei erklärungsbedürftigen Leistungen ist ein Prozent gut. Aussagekräftig ist nur der Vergleich mit deiner eigenen Vergangenheit im selben Segment.
Warum weicht die Rate in Google Ads von Analytics ab?
Weil unterschiedliche Nenner und unterschiedliche Zuordnungsregeln im Spiel sind. Google Ads rechnet gegen Klicks und schreibt die Conversion dem Klickzeitpunkt zu, Analytics rechnet gegen Sitzungen und ordnet nach eigenem Modell zu.
Sollte ich gegen Sitzungen oder gegen Nutzer rechnen?
Bei kurzen Kaufwegen gegen Sitzungen, bei langen Entscheidungen gegen Nutzer. Wichtig ist vor allem, sich für eine Größe zu entscheiden und dabei zu bleiben.
Warum sinkt meine Rate, wenn ich mehr Traffic einkaufe?
Weil zusätzliche Reichweite fast immer kälter ist als die bestehende. Solange der zusätzliche Umsatz die Kosten trägt, ist das kein Problem, sondern Wachstum.
Wie verbessere ich sie am schnellsten?
Meist über Ladezeit und die Passung zwischen Anzeige und Zielseite. Beides wirkt sofort und auf allen Kanälen gleichzeitig, während Detailänderungen an Farben und Texten selten messbar durchschlagen.