Looker Studio
Googles kostenloses Werkzeug für Dashboards und Berichte, früher Data Studio.
Definition
Looker Studio ist ein Werkzeug, mit dem sich Daten aus verschiedenen Quellen in Dashboards und Berichten darstellen lassen. Bis 2022 hieß es Data Studio. Die Grundversion ist kostenlos.
Verbunden wird über Konnektoren. Für die Google-Welt gibt es sie ab Werk: Analytics, Ads, Search Console, Sheets, BigQuery. Für Meta, LinkedIn oder Shopsysteme braucht es Konnektoren von Drittanbietern, die meist Geld kosten.
Die Berichte sind live: Sie fragen die Daten bei jedem Aufruf neu ab und zeigen den aktuellen Stand, statt eine Momentaufnahme zu speichern.
Nicht zu verwechseln ist das Werkzeug mit Looker, der kostenpflichtigen Business-Intelligence-Plattform von Google. Ähnlicher Name, anderes Produkt.
Warum das für dich zählt
Der eigentliche Nutzen liegt nicht in schöneren Diagrammen, sondern darin, dass Zahlen aus mehreren Systemen nebeneinander stehen. Wer Google Ads, Meta und den Shop in einer Ansicht hat, diskutiert nicht mehr darüber, welche Zahl stimmt.
Der zweite Punkt ist Zeit. Ein Bericht, der sich selbst aktualisiert, ersetzt die monatliche Handarbeit in der Tabelle. Diese Zeit steckt danach in der Auswertung statt im Zusammenkopieren.
Die bekannte Schwäche ist die Geschwindigkeit. Berichte mit vielen Quellen und großen Zeiträumen werden zäh. Bei größeren Datenmengen führt der Weg über BigQuery als Zwischenschicht.
Und ein Dashboard ersetzt keine Interpretation. Ein Bericht mit vierzig Kacheln, den niemand liest, ist kein Fortschritt gegenüber einer Tabelle, die niemand liest.
Wie wir damit arbeiten
Wir bauen Berichte entlang von Entscheidungen, nicht entlang verfügbarer Messwerte. Die erste Seite beantwortet, ob es läuft. Details kommen dahinter, für die, die sie brauchen.
Du bekommst vollen Zugriff auf deine Berichte, nicht nur ein PDF im Monat. Transparenz über die eigenen Daten ist bei uns Grundlage und kein Zusatzpaket.
Die Datenbasis dahinter bauen wir in Google Analytics auf, bei größeren Mengen mit BigQuery. Welche Kennzahlen in den Bericht gehören, steht unter Marketing KPIs.
Häufige Fragen
Ist Looker Studio kostenlos?
Ja, in der Grundversion. Geld kosten erst Konnektoren von Drittanbietern für Nicht-Google-Quellen und die separate Pro-Variante mit erweiterten Verwaltungsfunktionen.
Warum ist mein Bericht so langsam?
Meist wegen vieler Quellen, langer Zeiträume und Berechnungen, die bei jedem Aufruf neu laufen. Abhilfe schaffen kürzere Standardzeiträume, aktivierte Zwischenspeicherung und vorbereitete Tabellen in BigQuery.
Kann ich Meta-Daten einbinden?
Nicht mit Bordmitteln. Dafür braucht es einen Konnektor eines Drittanbieters, der in der Regel monatlich abgerechnet wird.
Wie teile ich einen Bericht?
Über Freigabe an einzelne Adressen, an eine Domain oder als öffentlicher Link. Beim öffentlichen Link ist zu bedenken, dass jeder mit dem Link die Zahlen sieht.
Ersetzt Looker Studio ein Data Warehouse?
Nein. Es stellt dar, es speichert nicht. Sobald Daten aus mehreren Systemen dauerhaft zusammengeführt werden sollen, braucht es eine Schicht darunter.
Ist Looker Studio kostenlos?
Ja, in der Grundversion. Geld kosten erst Konnektoren von Drittanbietern für Nicht-Google-Quellen und die separate Pro-Variante mit erweiterten Verwaltungsfunktionen.
Warum ist mein Bericht so langsam?
Meist wegen vieler Quellen, langer Zeiträume und Berechnungen, die bei jedem Aufruf neu laufen. Abhilfe schaffen kürzere Standardzeiträume, aktivierte Zwischenspeicherung und vorbereitete Tabellen in BigQuery.
Kann ich Meta-Daten einbinden?
Nicht mit Bordmitteln. Dafür braucht es einen Konnektor eines Drittanbieters, der in der Regel monatlich abgerechnet wird.
Wie teile ich einen Bericht?
Über Freigabe an einzelne Adressen, an eine Domain oder als öffentlicher Link. Beim öffentlichen Link ist zu bedenken, dass jeder mit dem Link die Zahlen sieht.
Ersetzt Looker Studio ein Data Warehouse?
Nein. Es stellt dar, es speichert nicht. Sobald Daten aus mehreren Systemen dauerhaft zusammengeführt werden sollen, braucht es eine Schicht darunter.