Tracking
Das Erfassen von Verhalten auf Websites und in Apps, um Marketing messbar zu machen.
Definition
Tracking ist der Sammelbegriff für das Erfassen von Verhalten: Welche Seiten wurden aufgerufen, welche Buttons geklickt, welche Bestellung ist zustande gekommen und über welchen Weg jemand gekommen ist.
Der technische Aufbau besteht aus vier Teilen. Ein Tracking-Code auf der Seite erfasst das Ereignis, ein Data Layer stellt die Werte bereit, ein Tag Manager verteilt sie, und Analyse- oder Werbesysteme werten sie aus.
Zu unterscheiden ist, wo gemessen wird. Im Browser des Besuchers oder über einen eigenen Server, siehe Server-Side Tracking. Und über wen: nur auf der eigenen Domain oder über fremde Seiten hinweg, siehe Third Party Cookies.
Rechtlich ist alles, was nicht für den Betrieb der Website unbedingt erforderlich ist, einwilligungspflichtig. Das betrifft praktisch jede Analyse und jede Werbemessung.
Warum das für dich zählt
Tracking ist die Grundlage jeder Steuerung. Ohne verlässliche Messung sind Budgetentscheidungen Bauchgefühl, und automatische Gebotssysteme optimieren auf Signale, die nicht stimmen.
Gleichzeitig wird Messung schwieriger. Browser schränken ein, Adblocker greifen Skripte ab, ein Teil der Besucher lehnt ab. Vollständigkeit ist nicht mehr die Grundeinstellung, sondern etwas, an dem man arbeiten muss.
Und es ist ein Haftungsthema. Tags, die vor der Einwilligung feuern, sind einer der häufigsten Abmahngründe. Der Aufwand für ein sauberes Setup ist kleiner als die Folgekosten.
Der teuerste Fehler ist trotzdem ein anderer: Tracking, das falsche Zahlen liefert und plausibel aussieht. Falsche Daten sind schlechter als keine, weil ihnen jemand glaubt.
Wie wir damit arbeiten
Wir richten die Messung ein, bevor Kampagnen starten, und gleichen die gemessenen Abschlüsse mit dem Shop- oder CRM-System ab, bevor wir skalieren. Weicht es dauerhaft ab, reparieren wir zuerst die Messung.
Datenschutz denken wir dabei von Anfang an mit, weil unsere Kunden in Deutschland sitzen. Geprüft wird im Netzwerkmitschnitt, was vor der Einwilligung tatsächlich rausgeht, und nicht nur, was das Tool anzeigt.
Du bekommst die Dokumentation und den vollen Zugriff auf deine Konten. Dein Tracking-Setup gehört dir, auch wenn wir es gebaut haben. Die Auswertung bauen wir in Google Analytics auf, die Grundlagen stehen unter Conversion Tracking.
Häufige Fragen
Ist Tracking ohne Einwilligung erlaubt?
Nur für das, was für den Betrieb der Website unbedingt erforderlich ist. Analyse und Werbemessung gehören nicht dazu und brauchen eine Einwilligung.
Warum stimmen meine Zahlen in verschiedenen Systemen nicht überein?
Weil jedes System anders zählt und anders zuordnet. Abweichungen sind normal. Ein dauerhafter Faktor zwei ist ein Fehler und kein Modellunterschied.
Wie viel Datenverlust ist normal?
Je nach Zielgruppe fehlen browserseitig zwanzig bis vierzig Prozent der Abschlüsse. Bei technikaffinem Publikum mehr. Serverseitige Messung holt einen Teil davon zurück.
Was ist der häufigste Fehler?
Doppelt eingebundene Tags. Sie verdoppeln Seitenaufrufe oder Conversions, und weil die Zahlen plausibel bleiben, fällt es oft monatelang nicht auf.
Wem gehört das Tracking-Setup?
Dir. Konten und Container gehören in ein Unternehmenskonto, Dienstleister bekommen Zugriff als Nutzer. So bleibt das Setup bei dir, auch wenn die Zusammenarbeit endet.
Ist Tracking ohne Einwilligung erlaubt?
Nur für das, was für den Betrieb der Website unbedingt erforderlich ist. Analyse und Werbemessung gehören nicht dazu und brauchen eine Einwilligung.
Warum stimmen meine Zahlen in verschiedenen Systemen nicht überein?
Weil jedes System anders zählt und anders zuordnet. Abweichungen sind normal. Ein dauerhafter Faktor zwei ist ein Fehler und kein Modellunterschied.
Wie viel Datenverlust ist normal?
Je nach Zielgruppe fehlen browserseitig zwanzig bis vierzig Prozent der Abschlüsse. Bei technikaffinem Publikum mehr. Serverseitige Messung holt einen Teil davon zurück.
Was ist der häufigste Fehler?
Doppelt eingebundene Tags. Sie verdoppeln Seitenaufrufe oder Conversions, und weil die Zahlen plausibel bleiben, fällt es oft monatelang nicht auf.
Wem gehört das Tracking-Setup?
Dir. Konten und Container gehören in ein Unternehmenskonto, Dienstleister bekommen Zugriff als Nutzer. So bleibt das Setup bei dir, auch wenn die Zusammenarbeit endet.