Tracking Code

Das Codeschnipsel, das auf einer Website Daten erfasst und an ein Analyse- oder Werbesystem sendet.

Definition

Ein Tracking Code ist ein kleines Stück Javascript, das auf deiner Website eingebunden wird und Daten an ein anderes System sendet. Je nach Anbieter heißt er Tag, Pixel, Snippet oder Container-Code.

Bekannte Beispiele sind das Google-Tag für Analytics und Ads, das Meta Pixel und der Container des Google Tag Managers. Letzterer ist ein Sonderfall: Er misst selbst nichts, sondern lädt alle anderen.

Der Ort der Einbindung ist nicht beliebig. Codes, die früh geladen werden müssen, gehören in den Kopf der Seite, alles andere möglichst ans Ende. Attribute wie async oder defer entscheiden darüber, ob der Code das Rendern der Seite blockiert.

Praktisch sollte auf einer gepflegten Website nur ein einziger Code fest eingebaut sein, nämlich der des Tag Managers. Alles Weitere läuft darüber.

Warum das für dich zählt

Direkt ins Template eingebaute Codes sind der Grund, warum viele Setups nach zwei Jahren niemand mehr versteht. Niemand weiß, welches Pixel noch aktiv ist, wozu es gehört und ob es entfernt werden darf.

Sie sind außerdem ein Datenschutzproblem. Was fest im Template steht, lädt unabhängig vom Cookie-Banner. Das Banner sieht dann korrekt aus, und das Tag feuert trotzdem vor der Einwilligung.

Und sie kosten Ladezeit. Jedes zusätzliche Skript verzögert die Seite, siehe PageSpeed. Alte Codes von Diensten, die längst nicht mehr genutzt werden, findet man fast überall.

Wie wir damit arbeiten

Wir räumen zu Beginn auf: erfassen, welche Codes eingebunden sind, klären, welche noch gebraucht werden, und entfernen den Rest. Das ist unspektakulär und verbessert Ladezeit und Rechtssicherheit in einem Schritt.

Danach läuft alles über den Tag Manager, gekoppelt an die Einwilligung, siehe Cookie-Banner. Ausnahmen gibt es nur, wenn ein Dienst technisch keine andere Einbindung erlaubt.

Geprüft wird im Netzwerkmitschnitt und mit einer echten Testbestellung, nicht nur in der Vorschau. Du bekommst die Dokumentation, welcher Code was tut. Verwandt sind Data Layer und Conversion Tracking.

Häufige Fragen

01

Wo gehört der Tracking Code hin?

Der Container des Tag Managers so früh wie möglich in den Kopf der Seite. Alles andere wird darüber geladen und muss nicht einzeln eingebaut werden.

02

Verlangsamt jeder Code die Seite?

Ja, in unterschiedlichem Maß. Asynchron geladene Skripte blockieren das Rendern nicht, kosten aber trotzdem Rechenzeit im Browser.

03

Wie finde ich heraus, welche Codes auf meiner Seite laufen?

Über den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge oder über die Vorschau im Tag Manager. Der Netzwerk-Tab zeigt auch die Codes, die am Tag Manager vorbei eingebunden sind.

04

Darf ein Tracking Code vor der Einwilligung laden?

Nur wenn er für den Betrieb der Website unbedingt erforderlich ist. Analyse und Werbung gehören nicht dazu.

05

Was mache ich mit alten Codes von Diensten, die ich nicht mehr nutze?

Entfernen. Sie kosten Ladezeit, senden möglicherweise weiterhin Daten und erzeugen ein Risiko ohne jeden Nutzen.