CPM
Cost per Mille: der Preis für tausend Ausspielungen einer Anzeige.
Definition
Der CPM ist der Preis für tausend Ausspielungen einer Anzeige. Mille steht für tausend, die deutsche Entsprechung ist der Tausend-Kontakt-Preis. Bei 500 Euro Kosten und 250.000 Ausspielungen liegt der CPM bei zwei Euro.
Gezählt wird die Ausspielung, nicht die Aufmerksamkeit. Ob jemand die Anzeige tatsächlich gesehen hat, ist eine andere Frage. Dafür gibt es den vCPM, der nur sichtbare Ausspielungen berechnet, also solche, bei denen ein festgelegter Anteil der Anzeige lang genug im Bildschirm war.
Beim CPM zahlst du für Auslieferung, beim CPC für Reaktion. Welche Abrechnung sinnvoll ist, hängt vom Ziel ab: CPM passt zu Reichweite und Markenaufbau, CPC zu direkter Reaktion.
Auch bei CPC-Kampagnen taucht der CPM in Berichten auf. Dort ist er kein Einkaufspreis, sondern ein abgeleiteter Wert und ein guter Indikator dafür, wie umkämpft eine Zielgruppe ist.
Warum das für dich zählt
Ein niedriger CPM ist leicht zu bekommen und selten wertvoll. Reichweite in schlechten Umfeldern und bei uninteressierten Zielgruppen kostet fast nichts. Wer nur auf diese Zahl steuert, kauft billige Sichtkontakte ohne Wirkung.
Der CPM ist trotzdem nützlich, weil er zeigt, wie teuer eine Zielgruppe gerade ist. Steigende Werte in einer unveränderten Kampagne bedeuten meist mehr Wettbewerb um dieselben Menschen, etwa im Weihnachtsgeschäft.
Wichtig ist der Blick auf Frequenz. Ein guter CPM bei einer Frequenz von fünfzehn heißt, dass dieselben Leute die Anzeige fünfzehnmal gesehen haben. Das ist keine Reichweite, das ist Belästigung, und es kostet trotzdem Geld.
Wie wir damit arbeiten
Wir kaufen Reichweite nach Wirkung, nicht nach Preis. Der CPM wird deshalb immer zusammen mit Frequenz, Sichtbarkeit und Platzierung bewertet. Ein doppelt so teurer Kontakt in einem passenden Umfeld ist oft der günstigere Einkauf.
In Markenkampagnen messen wir die Wirkung nicht über Klicks, weil Klicks dort das falsche Signal sind. Belastbar wird das über Studien mit Kontrollgruppe, siehe Incrementality und Marketing Mix Modeling.
Wie wir Reichweitenkanäle aufsetzen, steht unter YouTube Ads und Native Advertising. Woran wir damit arbeiten, siehst du bei mehr Sichtbarkeit.
Häufige Fragen
Was ist ein guter CPM?
Das hängt vollständig vom Kanal und der Zielgruppe ab. Breite Display-Reichweite kostet wenige Euro, ein enges B2B-Publikum auf LinkedIn ein Vielfaches. Vergleichbar sind nur Werte im selben Kanal und derselben Zielgruppe.
Was ist der Unterschied zwischen CPM und vCPM?
Der CPM zählt jede Ausspielung, der vCPM nur die, bei denen die Anzeige tatsächlich sichtbar war. Der vCPM liegt deshalb höher und ist die ehrlichere Größe.
Wann sollte ich auf CPM statt auf CPC einkaufen?
Wenn das Ziel Bekanntheit oder Reichweite ist und du kontrollieren willst, wie oft deine Zielgruppe die Botschaft sieht. Bei Kampagnen mit direktem Abschlussziel ist die Abrechnung nach Reaktion sinnvoller.
Warum steigt mein CPM plötzlich?
Meist wegen des Wettbewerbs in derselben Auktion, häufig saisonal. Auch eine zu enge Zielgruppe treibt den Preis, weil weniger Menschen zur Verfügung stehen.
Wie hoch darf die Frequenz sein?
In Reichweitenkampagnen sind drei bis fünf Kontakte pro Person und Kampagnenlaufzeit ein üblicher Rahmen. Deutlich darüber sinkt die Wirkung, während die Kosten weiterlaufen.
Was ist ein guter CPM?
Das hängt vollständig vom Kanal und der Zielgruppe ab. Breite Display-Reichweite kostet wenige Euro, ein enges B2B-Publikum auf LinkedIn ein Vielfaches. Vergleichbar sind nur Werte im selben Kanal und derselben Zielgruppe.
Was ist der Unterschied zwischen CPM und vCPM?
Der CPM zählt jede Ausspielung, der vCPM nur die, bei denen die Anzeige tatsächlich sichtbar war. Der vCPM liegt deshalb höher und ist die ehrlichere Größe.
Wann sollte ich auf CPM statt auf CPC einkaufen?
Wenn das Ziel Bekanntheit oder Reichweite ist und du kontrollieren willst, wie oft deine Zielgruppe die Botschaft sieht. Bei Kampagnen mit direktem Abschlussziel ist die Abrechnung nach Reaktion sinnvoller.
Warum steigt mein CPM plötzlich?
Meist wegen des Wettbewerbs in derselben Auktion, häufig saisonal. Auch eine zu enge Zielgruppe treibt den Preis, weil weniger Menschen zur Verfügung stehen.
Wie hoch darf die Frequenz sein?
In Reichweitenkampagnen sind drei bis fünf Kontakte pro Person und Kampagnenlaufzeit ein üblicher Rahmen. Deutlich darüber sinkt die Wirkung, während die Kosten weiterlaufen.